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Wozu Daten gut sein können

Gestern Abend fand der WebMontag zum Thema OpenGovernment statt. Wir haben drüber geredet, warum es notwendig ist, dass die öffentliche Hand Daten nach gewissen Prinzipien veröffentlicht. Wir haben auch darüber gesprochen, welche Daten nötig wären und was es schon gibt.

Ein angesprochenes Problem war die Visualisierung dieser Daten. Gerhard hat dabei Gapminder und ein legendäres TED-Video des Schwedischen Gesundheitsökonoms Hans Rosling angesprochen.

Das hat mich auf eine Idee gebracht: Man müsste Hans Rosling ein E-Mail schreiben und ihn fragen, ob man die Gapminder-Software nutzen könnte. Doch es ist viel einfacher als ich dachte! Google Docs unterstützt von sich aus Motion Charts und zwar nach dem komplett gleichen Prinzip wie Gapminder!

Wie das geht, werde ich heute demnächst noch auf meinem Blog (www.georgholzer.at) posten. Hier nur einmal ein kleiner Vorgeschmack – allerdings mit wirren Datenkombinationen, die so noch wenig Sinn ergeben. Aber für mich zum Experimentieren hat’s gereicht.

Die Grundidee jeder guten Visualisierung ist die Abbildung einer Zeitreihe in Verbindung mit Vergleichsdaten (andere Bundesländer). Das Flash-Meisterwerk von Google Docs ist manchmal allerdings noch ein wenig buggy, aber auch das wird noch. Enjoy!

Der Anfang ist gemacht – jetzt fehlen nur noch die Daten. Demnächst gibt’s auf http://data.k2020.at (noch nicht online) einen Wiki, wo solche Daten gesammelt werden können. Aber jetzt muss ich einmal arbeiten. Die nächsten Tage und Wochen werden ganz schön stressig …

  • http://wissenbelastet.com max

    eine der wenigen sinnvollen anwendungen dieser google-visualisierungen!!!! mit dem BIP macht das echt sinn!

  • gutsyheron

    ich find das genial was google docs da kann um die daten zu interpretieren muss ich mir aber zuerst ne mütze schlaf gönnen :D

  • http://www.georgholzer.at Georg

    Zum Interpretieren gibt’s noch nicht viel. Ist nur ein Test-Datenset ohne große Aussage. Aber vielleicht findest doch eine :-)

  • http://www.interactiondesign.at erdshee

    Super Inspiration! Die Daten hast du quasi manuell (jedes Bundesland pro Jahr) in das Google Formular geklopft, richtig? Das ist gar nicht so wenig mühsam,stell ich mir vor, oder gibt es eine Möglichkeit Daten von Websites direkt in ein Formular zu übernehmen? (Ála Mozillas Ubiquity http://labs.mozilla.com/2008/08/introducing-ubiquity/)

  • http://www.georgholzer.at Georg Holzer

    @edshee Die Daten musste ich mehr oder weniger manuell zusammen klauben. Allerdings gibt es auf http://www.statistik.at auch Excel-Dateien. Deren Daten muss man dann nur noch umgruppieren.

  • http://www.interactiondesign.at erdshee

    Schau, schau. Da wirds interessant … Danke.

  • gast
  • http://www.georgholzer.at Georg Holzer

    Im Falle von Toten, kann ich es auch noch verstehen. Aber generell finde ich es schon bedenklich, wenn Staatspolizei-Akten über Personen öffentlich werden.

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