Ein Corporate Design dient unter anderem der Wiedererkennung. Marken wie adidas, Nike oder Mercedes achten peinlich genau darauf, immer die richtigen Schriften, Farben und Abständen auf all ihren Sujets zu verwenden. Schließlich sollte jeder die Marke gleich auf den ersten Blick wiedererkennen.
Auch das Land Kärnten hat ein Corporate Design. Und siehe da: Es sieht dem der führenden Partei (den Freiheitlichen in Kärnten) in vielen Sujets zum Verwechseln ähnlich. Praktisch: So spart sich die Partei viel Geld und kann auf Kosten des Landes mit einem Wiedererkennungs-Effekt rechnen.
Oder es soll der Eindruck entstehen: Land Kärnten = Freiheitliche in Kärnten.
Eine Taktik, die auch bei der Schwemme an Inseraten vor der letzten Landtagswahl vorzüglich funktioniert haben dürfte.
Seit kurzem gibt es neue “Ortstaferln” an der Landesgrenze an allen Bundesstraßen und Autobahnen


Im vergangenen Dezember – unmittelbar nach der Wiedervereinigung mit der FPÖ – ist es mir bei der Auszahlung des Teuerungs-Ausgleichs zum ersten Mal aufgefallen.

Zum Vergleich dazu: Das neue Logo der FPK (abtrünnige BZÖ-Politiker).
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt … Und die anderen Parteien? Entweder fällt es ihnen nicht auf, oder sie haben nichts dagegen …
