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	<title>Kärnten 2020<title>&#187; OpenGovernment</title>
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	<description>OpenGovernment für Kärnten</description>
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		<title>Computer-Unlesbarkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>

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		<description><![CDATA[Echte Transparenz beginnt bei der Computerlesbarkeit. So wie auf dem linken Bild sieht es aus, was die Landtagsabgeordneten an Budgetmaterialien bekommen. Geschätzte 2000 bis 3000 Seiten voller Zahlentabellen. Kein Wunder, dass so etwas niemand durchschaut. Warum bietet man so etwas nicht in Form von Excel-Tabellen an? So ließen sich doch Trends und Veränderungen viel leichter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.k2020.at/2010/07/06/computer-unlesbarkeit/" type="box_count"></fb:share-button><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Echte Transparenz beginnt bei der Computerlesbarkeit. So wie auf dem linken Bild sieht es aus, was die Landtagsabgeordneten an Budgetmaterialien bekommen. Geschätzte 2000 bis 3000 Seiten voller Zahlentabellen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-935" title="budget" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/budget.jpg" alt="" width="625" /></p>
<p>Kein Wunder, dass so etwas niemand durchschaut. Warum bietet man so etwas nicht in Form von Excel-Tabellen an? So ließen sich doch Trends und Veränderungen viel leichter nachvollziehen. Aber vielleicht ist das ja nicht im Sinne des Erfinders.</p>
<p>Werde das Konvolut heute mal durch den Scanner werfen. Mal sehen, ob man daraus etwas machen kann. Ich poste auf alle Fälle PDF-Dokumente. Mal sehen, ob ich technisch zu mehr in der Lage bin.</p>
<p><small>Bildhinweis Featurefoto: (cc) <a href="http://www.flickr.com/photos/nicmcphee/2217375343/" target="_blank">Unhindered by Talent</a></small></p>
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<p><small>(cc)  2010 Georg Holzer/K2020.at. Sie dürfen diesen Beitrag beliebig wiederverwenden. Einzige Voraussetzung: Quellen-Angabe.
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		</item>
		<item>
		<title>UK: Weg mit unnötigen Gesetzen</title>
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		<comments>http://www.k2020.at/2010/07/06/uk-gesetze/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 10:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jedes Gesetz ist sinnvoll und auch die Bürokratie lässt sich vielfach effizienter machen. Die britische Regierung fordert ihre Bürger auf, den Wildwuchs zu lichten und für ihre Freiheit einzustehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.k2020.at/2010/07/06/uk-gesetze/" type="box_count"></fb:share-button><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/CoolBritannia.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1077" title="CoolBritannia" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/CoolBritannia-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" /></a>Und wieder ist Großbritannien einen Schritt voraus.</p>
<p>Die neue Regierung aus Konservativen und Liberaldemokraten startete am vergangenen Donnerstag eine Initiative namens <a href="http://yourfreedom.hmg.gov.uk/" target="_blank">&#8220;Your Freedom&#8221;</a>. Die Grundidee: Allzu oft sind <strong>Gesetz </strong>nicht nur auf der Seite der Bürger, sondern<strong> behindern diese in ihrer Freiheit oder in ihrem unternehmerischen Tun</strong>.</p>
<p>Die Bürgerinnen und Bürger des Vereinten Königreichs sind aufgefordert, <strong>Auswüchse von Gesetzen und der Bürokratie</strong> aufzuzeigen und Verbesserungsvorschläge zu bringen. Auch die Beschneidung von Bürgerrechten durch Gesetze soll so zum Thema gemacht werden können.</p>
<p>Erst gestern habe ich mir den <a href="http://www.k2020.at/2010/07/05/lander-abschaffen/" target="_blank">Föderalismus-Wildwuchs in Österreich</a> angeschaut und sehe auch hier dringenden Handlungsbedarf.</p>
<p>Nick Clegg von den Liberaldemokraten stellt die Initiative in einem YouTube-Video vor und verspricht: Es werde zwar<strong> nicht jeder Vorschlag umgesetzt</strong>, aber jeder Vorschlag werde zumindest <strong>gelesen</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="430" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZeaIB2YvKhw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="430" src="http://www.youtube.com/v/ZeaIB2YvKhw"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Das Echo war enorm: Die Initiative startete am 1. Juli. Am ersten Tag sollen bereits <strong>2.205 Ideen, 7.419 Kommentare und 18.000 Votings</strong> abgegeben worden sein.</p>
<p style="text-align: left;">Danke an einen Leser, der mir das geschickt hat.</p>
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		<title>UK: Noch mehr Transparenz &amp; Bürgerrechte</title>
		<link>http://www.k2020.at/2010/06/12/uk-noch-mehr-transparenz-burgerrechte/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 15:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie erstaunt waren nur wir, als die britische Regierung durch die Öffnung die Spending-Database alle Staatsausgaben ins Netz gestellt hat . . . Mittlerweile gibt es übrigens schon einen Coins-Explorer, der das umfangreiche Datenmaterial ein wenig durchschaubarer macht. Bis dahin habe ich noch geglaubt, ein Träumer zu sein &#8211; mittlerweile bin ich überzeugt, dass ultimative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.k2020.at/2010/06/12/uk-noch-mehr-transparenz-burgerrechte/" type="box_count"></fb:share-button><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.k2020.at%2F2010%2F06%2F12%2Fuk-noch-mehr-transparenz-burgerrechte%2F&amp;source=ktn2020&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_e4bb0d33a6c18174f7bc1387c5bc4c7e" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><img class="alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 0px;" title="Cool Britannia" src="http://www.chiuni.ac.uk/history/images/CoolBritannia.jpg" alt="" width="152" height="240" />Wie erstaunt waren nur wir, als die britische Regierung <a href="http://www.k2020.at/2010/06/04/uk-offentliche-ausgaben-einsehbar/">durch die Öffnung</a> die <a href="http://hm-treasury.gov.uk/coins" target="_blank">Spending-Database</a> alle Staatsausgaben ins Netz gestellt hat . . . Mittlerweile gibt es übrigens schon einen <a href="http://coins.guardian.co.uk" target="_blank">Coins-Explorer</a>, der das umfangreiche Datenmaterial ein wenig durchschaubarer macht.</p>
<p>Bis dahin habe ich noch geglaubt, ein Träumer zu sein &#8211; mittlerweile bin ich überzeugt, dass ultimative Transparenz  auch bei uns kommen wird!</p>
<p>Mit den öffentlichen Ausgaben ist nicht Schluss. Die frische Koalitionsregierung aus Konservativen und Liberaldemokraten will noch weiter gehen. In ihrem Regierungsprogramm [<a href="http://www.cabinetoffice.gov.uk/media/409088/pfg_coalition.pdf" target="_blank">PDF-Download</a>] haben sie eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen für noch mehr Transparenz angekündigt.</p>
<p>Folgendes findet sich unter Artikel 16: Government Transparency (<a href="http://www.cabinetoffice.gov.uk/media/409088/pfg_coalition.pdf" target="_blank">PDF ab Seite 20</a>)</p>
<ul>
<li>Die Bezüge eines jeden Staatsdieners, der <strong>mehr als der Premierminister verdient</strong>, bedürfen der Genehmigung des Finanzminsteriums.</li>
<li>Lobbying soll durch ein <strong>Lobbyisten-Register</strong> reguliert werden, das mehr Transparenz bringen soll.</li>
<li>Spenden an Parteien sollen limitiert und die <strong>Parteienfinanzierung </strong>neu geregelt werden. Dadurch soll der Einfluss großer Unternehmen auf die Politik minimiert werden.</li>
<li><span style="font-size: 12.7315px;">Es sollen neue <strong>Schutzmechanismen für Whistl</strong></span><span style="font-size: 12.7315px;"><strong>eblowers </strong>(Geheimnisträger, die ausplaudern) im öffentlichen Sektor geschaffen werden.</span></li>
<li>Der <strong>zentrale Einkauf</strong> für öffentliche Stellen soll vorangetrieben zu werden, um Kosten zu sparen. Alle Regierungsverträge für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sollen veröffentlicht werden.</li>
<li><span style="font-size: 12.7315px;"><strong>OpenSourceSoftware </strong>soll die gleichen Chancen bekommen wie kommerzielle Software. Große IKT-Projekte sollen in kleinere Teilprojekte zersplittet werden können.</span></li>
<li><span style="font-size: 12.7315px;">Die <strong>Zentralregierung veröffentlicht alle Verträge</strong>, die Ausgaben von über 25.000 Pfund (30.031 Euro) zur Folge haben werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 12.7315px;">Es wird ein<strong> &#8220;Recht auf Daten&#8221; </strong>geschaffen, sodass jeder Zugang zu öffentlichen Datensätzen und deren regelmäßige Veröffentlichung verlangen kann.</span></li>
<li><span style="font-size: 12.7315px;"><strong>Protokolle </strong>aller Sitzungen der öffentlichen Hand sollen &#8211; versehen mit Rechenschaftsberichten &#8211; veröffentlicht werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 12.7315px;">Alle <strong>Gemeinderäte </strong>werden dazu verpflichtet, Ausgaben über 500 Pfund (600 Euro) zu veröffentlichen. Das gilt auch für Verträge und Ausschreibungen.</span></li>
<li><span style="font-size: 12.7315px;">Alle öffentlichen Daten sollen in einem <strong>offenen und standardisierten Format</strong> bereit gestellt werden, das von jedermann einfach und kostengünstig genutzt werden kann.</span></li>
</ul>
<p>Interessant sind übrigens auch die geplanten Änderungen im Bereich der Bürgerrechte unter Artikel 3: Civil Rights (<a href="http://www.cabinetoffice.gov.uk/media/409088/pfg_coalition.pdf" target="_blank">PDF ab Seite 11</a>)</p>
<li>Ein umfangreiches Programm soll die substantielle <strong>Erosion von Bürgerrechten</strong> beobachten und umkehren.</li>
<li>Ein Gesetz soll eingeführt werden, mit dem die <strong>Freiheit der Bürger</strong> neu festgeschrieben wird.</li>
<li>Das Gesetz zur <strong>Informationsfreiheit</strong> (Auskunftspflicht der Behörden gegenüber dem Bürger) wird ausgeweitet, um noch mehr Transparenz zu ermöglich.</li>
<li>Die Gesetzgebung hinsichtlich der <strong>Meinungsfreiheit</strong> soll noch liberaler werden.</li>
<li><strong>Überwachungskameras</strong> sollen eingeschränkt werden.</li>
<li>Der<strong> Vorratsdatenspeicherung</strong> wird der Kampf angesagt.</li>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;EU-Keule&#8221; für Transparenz</title>
		<link>http://www.k2020.at/2010/06/07/eu-keule-fur-transparenz/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 12:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[K-ISG]]></category>
		<category><![CDATA[OpenData]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die einfache Formel (Transparenz = Kosten) reduziert die Politik gerne die Pflicht der Rechenschaft und Information gegenüber dem Bürger. Bestes Beispiel dafür: Das Kärntner Informations- und StatistikGesetz (K-ISG). Es ist dies ein Gesetz, das Informationspflichten von Behörden gegenüber dem Bürger regelt. Auf Druck der Europäischen Union musste es (nach einiger Säumnis) geändert werden (Regierungsvorlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.k2020.at/2010/06/07/eu-keule-fur-transparenz/" type="box_count"></fb:share-button><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Auf die einfache Formel (Transparenz = Kosten) reduziert die Politik gerne die Pflicht der Rechenschaft und Information gegenüber dem Bürger. Bestes Beispiel dafür: Das <a href="http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrK&amp;Gesetzesnummer=20000188" target="_blank">Kärntner Informations- und StatistikGesetz</a> (K-ISG). Es ist dies ein Gesetz, das Informationspflichten von Behörden gegenüber dem Bürger regelt. Auf Druck der Europäischen Union musste es (nach einiger Säumnis) geändert werden (<a href="http://www.verwaltung.ktn.gv.at/cgi-bin/evoweb.dll/cms/akl/177564_DE-.pdf" target="_blank">Regierungsvorlage als PDF</a>).</p>
<p>Ziel der so genannten <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/environment/general_provisions/l28195_de.htm" target="_blank">Inspire-Richtlinie</a> ist u.a. eine Öffnung der Geodaten für die Bürger Europas. Weiters soll der Zugang zu Umweltdaten deutlich erleichtert werden.</p>
<p>Im Kern der Diskussion standen weder die so entstehenden unglaublichen Möglichkeiten noch die verbesserte Informationen der Kärntner Bürger. Debattiert wurde lediglich, wie teuer das sei und wie böse die EU ist. Ein Abgeordneter sprach sich dagegen aus (angenommen wurde es einstimmig), weil er offensichtlich um ein defacto-Monopol seines Berufsstandes (Zivilingenieure) fürchtet.</p>
<p>Wie Europa &#8220;zugeschlagen&#8221; und &#8220;mit der Keule geschwungen&#8221; hat, kann man hier anhören oder als <a href="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/lt-k-isg-beschluss.mp3" target="_blank">MP3 herunterladen </a><a href="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/lt-k-isg-beschluss.mp3" target="_blank"> (22:08 Minuten)</a>:</p>
<p style="text-align: center;">[audio:http://www.k2020.at/wp-content/uploads/lt-k-isg-beschluss.mp3]</p>
<p>Die Herumraterei in der einzelnen Abteilung der Landesregierung bezüglich den Kosten offenbart auch einiges über den Zustand. Niemand scheint dort genau zu wissen, was die Umsetzung kosten soll oder wird. Traurig: Die Abgeordneten wissen nicht einmal, wie das umgesetzt werden soll (O-Ton Rolf Holub).</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/georgholzer/4672017290/"><img class="alignnone size-full wp-image-633" title="Kärntner Landtag" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/4672017290_c54858083b_b.jpg" alt="Kärntner Landtag" width="625" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Besonders umfangreich ist übrigens der §19g mit dem vielsagenden Titel <strong>&#8220;Beschränkungen des Zugangs der Öffentlichkeit&#8221;</strong>.</p>
<p>Eigenartig an der Diskussion ist ferner, dass <strong>Kosten kein Problem</strong> darstellen, solange <strong>Informationen den Bürgern verheimlicht</strong> werden sollen. Ich bin mir sicher, dass mein <a href="http://www.k2020.at/tag/auskunftsbegehren/" target="_blank">Auskunftsbegehren </a>mit zwei oder drei Anrufen hätte erledigt sein können. Stattdessen wird man die Herausgabe der Zahlen &#8211; unter hohem finanziellen Aufwand &#8211; wohl bis zur letzten Instanz durchfechten. Ich hoffe dies zwar nicht, bin dabei jedoch schlechter Dinge.</p>
<p>OpenData wird mit diesen Abgeordneten wohl schwer oder gar nicht umzusetzen sein. Ich wünsche mir <strong>mehr Druck aus Brüssel</strong> für eine Öffnung von Regierung und Verwaltung!</p>
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<br/> 
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		</item>
		<item>
		<title>Kärntens Politiker zu OpenData in UK</title>
		<link>http://www.k2020.at/2010/06/07/karntens-politiker-zu-opendata-in-uk/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es schadet nicht, hin und wieder Politiker an ihre Worte zu erinnern. Also fragte ich am Freitag bei den Klubobleuten der Landtagsparteien nach, wie sie denn eine ultitmative Transparenz nach dem Vorbild der britischen Regierung sehen. Zur Erinnerung: Dort wurde die gesamte &#8220;Buchhaltung&#8221; des Landes geöffnet. Jeder Bürger hat das Recht und die technischen Möglichkeiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.k2020.at/2010/06/07/karntens-politiker-zu-opendata-in-uk/" type="box_count"></fb:share-button><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Es schadet nicht, hin und wieder Politiker an ihre Worte zu erinnern. Also fragte ich am Freitag bei den Klubobleuten der Landtagsparteien nach, wie sie denn eine ultitmative Transparenz nach dem Vorbild der britischen Regierung sehen. Zur Erinnerung: Dort wurde die <a href="http://www.k2020.at/tag/uk/" target="_blank">gesamte &#8220;Buchhaltung&#8221; des Landes</a> geöffnet. Jeder Bürger hat das Recht und die technischen Möglichkeiten, zu sehen, wo sein Steuergeld hingeht.</p>
<p>Die Antworten unserer Politiker werden spätestens dann relevant, wenn es auch bei uns zu einer solchen Diskussion kommen wird. Man muss kein Prophet sein, dass sie dies ablehnen werden. Dennoch: Was sagen die Klubobleute zu ultimativer Transparenz?</p>
<h3>Kurt Scheuch, Freiheitliche in Kärnten</h3>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-622" title="Kurt Scheuch (c) Freiheitliche in Kärnten" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/ks.jpg" alt="Kurt Scheuch (c) Freiheitliche in Kärnten" width="300" height="200" /></p>
<blockquote><p>&#8220;Ich würde mich sogar freuen, wenn es dazu kommen würde. Wir haben nichts zu verbergen. Transparenz ist uns ein echtes Anliegen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nachfrage: Wieso antwortet Landesrat Harald Dobernig nicht auf Auskunftsbegehren von Bürgern?</p>
<blockquote><p>&#8220;Das kann ich nicht sagen, weil ich mit der Sache nicht betraut bin. Aber Transparenz in allen Bereichen ist uns wichtig und auch als Bauer muss ich die ja schon leben &#8211; ob ich will oder nicht.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Reinhard Rohr, SPÖ Kärnten</h3>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-623" title="Reinhard Rohr (c) SPÖ Kärnten" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/rr.jpg" alt="Reinhard Rohr (c) SPÖ Kärnten" width="300" height="200" /></p>
<blockquote><p>&#8220;Das wird schon einen Grund haben, warum sich die Briten öffnen. Von dort hört man ja ständig etwas über Spesenskandale.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nachfrage: Aber die kamen ja erst auf, als Daten geöffnet wurden. Die Abgeordneten hätten doch von sich aus die Spesen nicht geöffnet, oder doch?</p>
<blockquote><p>&#8220;Das kann ich nicht sagen.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Stephan Tauschitz, ÖVP Kärnten</h3>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-624" title="Stephan Tauschitz (c) ÖVP Kärnten" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/st.jpg" alt="Stephan Tauschitz (c) ÖVP Kärnten" width="300" height="200" /></p>
<blockquote><p>&#8220;Es wird sowieso kommen. Alles aufmachen, ohne Kompromisse.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nachfrage: Auch die Parteikassen? Mehr als einen einseitigen Wisch hat die ÖVP ja auch nicht veröffentlicht. Wer sind nun die Parteispender der ÖVP-Kärnten?</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben als einzige sehr viel preisgegeben. Aber man kann uns glauben: Wir haben keine Spender, die wir veröffentlichen müssen.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Rolf Holub, Kärntner Grüne</h3>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-625" title="Rolf Holub (c) Kärntner Grüne" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/rh.jpg" alt="Rolf Holub (c) Kärntner Grüne" width="300" height="200" /></p>
<blockquote><p>Ja klar sind wir dafür! Wir haben auch schon unsere Parteifinanzen offen gelegt.</p></blockquote>
<p>Nachfrage: Wie? Auf Belegebene, sodass man sie wirklich nachvollziehen kann?</p>
<blockquote><p>Das noch nicht. Wenn wir das können, überlegen wir uns aber auch das.</p></blockquote>
<p><small>Bildhinweise: Die Fotos stammen von den jeweiligen Parteien und unterliegen deren Copyright.</small></p>
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<p><small>(cc)  2010 Georg Holzer/K2020.at. Sie dürfen diesen Beitrag beliebig wiederverwenden. Einzige Voraussetzung: Quellen-Angabe.
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Zu <a href="http://del.icio.us/post?url=http://www.k2020.at/2010/06/07/karntens-politiker-zu-opendata-in-uk/&title=Kärntens Politiker zu OpenData in UK">del.icio.us</a> hinzufügen
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		</item>
		<item>
		<title>UK: Öffentliche Ausgaben einsehbar [Update]</title>
		<link>http://www.k2020.at/2010/06/04/uk-offentliche-ausgaben-einsehbar/</link>
		<comments>http://www.k2020.at/2010/06/04/uk-offentliche-ausgaben-einsehbar/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 05:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viele Red Bull ein britischer Abgeordneter trinkt, wie viele für eine Klimaanlage in einem Büro ausgegeben wurde oder was die Reparatur der Kronjuwelen kostet &#8211; jede einzelne Ausgabe der öffentlichen Hand ist seit heute im Vereinigten Königreich öffentlich. Die Regierung in London stellt heute ihre Spending Database online. 120 Gigabyte schwer ist die Datenbank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.k2020.at/2010/06/04/uk-offentliche-ausgaben-einsehbar/" type="box_count"></fb:share-button><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img class="alignleft" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Cool Britannia" src="http://www.chiuni.ac.uk/history/images/CoolBritannia.jpg" alt="" width="152" height="240" />Wie viele Red Bull ein britischer Abgeordneter trinkt, wie viele für eine Klimaanlage in einem Büro ausgegeben wurde oder was die Reparatur der Kronjuwelen kostet &#8211; jede einzelne Ausgabe der öffentlichen Hand ist seit heute im Vereinigten Königreich öffentlich.</p>
<p>Die Regierung in London stellt heute ihre <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/2010/jun/03/coins-government-spending-database" target="_blank">Spending Database online</a>. 120 Gigabyte schwer ist die Datenbank und ob ihres enormen Umfangs wohl auch schwer alleine zu sichten. Die britische Regierung rechnet damit, dass durch die Veröffentlichung <strong>zusätzliche Werte von sechs Milliarden Pfund </strong>(7,21 Milliarden Euro) entstehen.</p>
<p>Es werden neue <strong>Webdienste</strong> geschaffen, neue <strong>Analysewerkzeuge</strong> für enorme Datenberge müssen entwickelt werden und beide Leistungen können <strong>später</strong> in die restliche Welt <strong>exportiert</strong> werden. Warum? Weil die Briten durch die <a href="http://www.k2020.at/tag/uk/" target="_blank">frühe Einführung von OpenGovernment</a> und OpenData einen unglaublichen <strong>Wettbewerbsvorteil</strong> haben.</p>
<h3>Spesenbelege</h3>
<p>Nun ist digital möglich, was in Großbritannien im Vorjahr nur nach langwieriger Digitalisierung durch den Guardian möglich war. Lange machte die Zeitung Druck, die Belege zu bekommen &#8211; um es ihr möglichst schwer zu machen, bekam sie kopierte Belege. Der Informationsfreiheit in Großbritannien wurde damit Genüge getan.</p>
<p>Die Zeitung erstellte eine Datenbank mit dem treffenden Namen <a href="http://mps-expenses.guardian.co.uk/" target="_blank">Investigate Your MP&#8217;s Expenses</a>. <strong>458.832</strong> eingespannte Dokumente gab es darin. <strong>26.739</strong> Bürger schauten bislang <strong>221.142</strong> durch. <strong>237.690</strong> Spesenbelege sind noch abzuarbeiten.</p>
<p><a href="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/expenses.png"><img class="alignnone" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/expenses.png" alt="" width="625" /></a></p>
<p>Die Sache führte zu mehreren Rücktritten, etwa weil mehrfach private Ausgaben über Steuerkassen abgerechnet wurden. Dabei zogen MPs auch dann die Konsequenzen, wenn es sich um ganz kleine Beträge &#8211; im Bereich von ein paar Pfund &#8211; handelte.</p>
<h3>In Österreich undenkbar</h3>
<p>Solch Hochachtung vor dem Steuerzahler würde man sich in Österreich auch wünschen. Von einer Umsetzung wage ich dennoch nicht einmal zu träumen. Zu verschlossen ist die Politik in der Alpenrepublik.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ich höre unsere Politiker schon von einer &#8220;Hetzjagd gegen sie&#8221; zu schreien.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Aber der Druck wird steigen. Wann? Wenn mehr und mehr davon bescheid wissen.  Daher: Erzählt allen Österreichern, die ihr kennt von dem britischen Schritt. Je mehr von den Schritten in Großbritannien Bescheid wissen, umso größer der Druck auf unsere Politik &#8211; oder die EU, so etwas europaweit einzuführen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Call for Action: drüber bloggen, twittern, Artikel auf Facebook teilen!<br />
Allen Freunden davon erzählen!</strong></p>
<p><strong>[UPDATE] </strong>Die Datenbank ist vor wenigen Minuten &#8211; um 13:06 MEZ &#8211; live gegangen. Dazu der Guardian auf seinem <a href="http://www.guardian.co.uk/global/datablog/2010/jun/04/coins-treasury-data-live-blog" target="_blank">Live-Blog</a>:</p>
<blockquote><p>After years of campaigning and <a title="More from guardian.co.uk on Freedom of information" href="http://www.guardian.co.uk/politics/freedomofinformation">Freedom of Information</a> requests, the government has <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/2010/jun/04/coins-database-complete-public-spending-books">finally released</a> the <a title="More from guardian.co.uk on Coins (Combined Online Information System)" href="http://hm-treasury.gov.uk/coins" target="_blank">Coins (Combined Online Information System)</a> data to the public.</p></blockquote>
<p>Großbritanniens Chief Secretary to the Treasury, Danny Alexander, dazu:</p>
<blockquote><p>For too long the previous Government acted as if the public had no right to know where their hard earned taxes were spent. Today we have lifted that veil of secrecy by releasing detailed spending figures dating back to 2008 … We will not stop here &#8211; we plan to release more data in the coming months that will be easier for the general public to understand.</p></blockquote>
<p><strong>Für mich ist das der größte Tag in der Geschichte der Demokratie. </strong>Warum? Weil selbst im antiken Griechenland niemand genau wissen konnte, was mit Steuergeld genau passierte. Heute haben wir die Technologie dazu und heute gibt es das Web, das &#8211; früher oder später &#8211; für ultimative Transparenz sorgen wird.</p>
<p>Um welche Daten geht es? Neun Jahre &#8211; fünf Jahre in die Vergangenheit zurück, das aktuelle Jahr live und vier Jahre in die Zukunft als Budget-/Planzahlen.<br />
Ich muss zugeben, ich habe die Daten noch nicht gesehen, aber ich werde mir in den nächsten Tagen einmal Teile davon ansehen.</p>
<p><small>Um möglichst viele zu erreichen, werde ich diesen Artikel auf meinem Blog georgholzer.at crossposten. Sorry, falls Sie dies jetzt zweimal lesen müssen.</small></p>
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		<title>OpenGovernment auf Ö1</title>
		<link>http://www.k2020.at/2010/04/15/opengovernment-auf-o1/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 19:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Ö1]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k2020.at/?p=508</guid>
		<description><![CDATA[Gleich zwei Hörtipps zum Thema OpenGovernment. Digital Leben von Ö1 beschäftigte sich am 12. April mit dem Thema OpenGovernment. Die Sendung kann man hier als MP3-Datei nachhören. Am kommenden Sonntag geht es um 22:30 Uhr in der Sendung Matrix ebenfalls um dieses Thema. (cc) 2010 Georg Holzer/K2020.at. Sie dürfen diesen Beitrag beliebig wiederverwenden. Einzige Voraussetzung: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.k2020.at/2010/04/15/opengovernment-auf-o1/" type="box_count"></fb:share-button><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img class="alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Ö1-Logo" src="/wp-content/uploads/oe1.png" alt="" width="99" height="176" />Gleich zwei Hörtipps zum Thema OpenGovernment.</p>
<p>Digital Leben von Ö1 beschäftigte sich <a href="http://oe1.orf.at/programm/228367" target="_blank">am 12. April</a> mit dem Thema OpenGovernment. Die Sendung kann man hier als <a href="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/10-04-12-oe1-digital-leben.mp3" target="_blank">MP3-Datei</a> nachhören.</p>
<p>Am kommenden Sonntag geht es um 22:30 Uhr in der <a href="http://oe1.orf.at/programm/228670" target="_blank">Sendung Matrix</a> ebenfalls um dieses Thema.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was möglich wäre &#8230;</title>
		<link>http://www.k2020.at/2010/03/09/was-moglich-ware/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[LinkedData]]></category>
		<category><![CDATA[OpenData]]></category>
		<category><![CDATA[TBL]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Berners Lee]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k2020.at/?p=455</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; wenn unsere Politiker es verstehen würden &#8230; Sir Tim Berners Lee trat vor einem Jahr bei der TED-Konferenz auf und sprach von OpenData und LinkedData. Er betonte die Wichtigkeit der Veröffentlichung öffentlicher Daten und was damit möglich wäre. Vor Kurzem kam TBL wieder zu TED &#8211; diesmal mit einem Riesen-Erfolg im Gepäck: Der OpenGovernment-Initiative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.k2020.at/2010/03/09/was-moglich-ware/" type="box_count"></fb:share-button><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>&#8230; wenn unsere Politiker es verstehen würden &#8230;</p>
<p>Sir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Berners-Lee" target="_blank">Tim Berners Lee</a> trat <a href="http://www.ted.com/talks/lang/eng/tim_berners_lee_on_the_next_web.html" target="_blank">vor einem Jahr</a> bei der <a href="http://www.ted.com" target="_blank">TED-Konferenz</a> auf und sprach von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Open_Data" target="_blank">OpenData</a> und <a href="http://linkeddata.org/" target="_blank">LinkedData</a>. Er betonte die Wichtigkeit der Veröffentlichung öffentlicher Daten und was damit möglich wäre.</p>
<p>Vor Kurzem kam TBL <a href="http://www.ted.com/talks/lang/eng/tim_berners_lee_the_year_open_data_went_worldwide.html" target="_blank">wieder zu TED</a> &#8211; diesmal mit einem Riesen-Erfolg im Gepäck: Der OpenGovernment-Initiative des Vereinigten Königreichs, über die auf K2020 ausführlich <a href="http://www.k2020.at/tag/uk/" target="_blank">berichtet</a> wurde.</p>
<p>Es ist schon <strong>beeindruckend</strong>, was in einem Jahr<strong> weiter gegangen ist</strong>. Es ist großartig zu sehen, wie die Welle an <strong>OpenGovernment nicht mehr aufzuhalten</strong> ist. Nach den USA und UK formen sich nun auch Initiativen in Deutschland und irgendwann werden sich auch unsere Politiker öffnen müssen.</p>
<p>Danke, Tim!</p>
<p style="text-align: center;"><object style="width: 625px; height: 375px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="625" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3YcZ3Zqk0a8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed style="width: 625px; height: 375px;" type="application/x-shockwave-flash" width="625" height="375" src="http://www.youtube.com/v/3YcZ3Zqk0a8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesetze außer Kraft?</title>
		<link>http://www.k2020.at/2010/02/24/gesetze-auser-kraft/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 19:56:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Amtsgeheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Auskunft]]></category>
		<category><![CDATA[Dobernig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k2020.at/?p=440</guid>
		<description><![CDATA[Scheinbar gilt in Kärnten weder der Artikel 20 des Bundesverfassungs-Gesetzes, noch das Kärntner (sic!) Statistik- und Informationsgesetz und das Bundes-Auskunftspflicht-Gesetz. Gesetze gelten scheinbar überall in Österreich &#8211; nur nicht im Amt der Kärntner Landesregierung. Hier kann man sie biegen und brechen. Die Politik kann man sie einhalten &#8211; oder auch nicht. Wie ich dazu komme? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.k2020.at/2010/02/24/gesetze-auser-kraft/" type="box_count"></fb:share-button><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img class="alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Auskunftsbegehren" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/auskunftsbegehreninserate.jpg" alt="" width="150" height="217" />Scheinbar gilt in Kärnten weder der <a href="http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Dokumentnummer=NOR40094598">Artikel 20 des Bundesverfassungs-Gesetzes</a>, noch das <a href="http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrK&amp;Gesetzesnummer=20000188" target="_blank">Kärntner (sic!) Statistik- und Informationsgesetz</a> und das <a href="http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Gesetzesnummer=10000916" target="_blank">Bundes-Auskunftspflicht-Gesetz</a>.</p>
<p>Gesetze gelten scheinbar überall in Österreich &#8211; nur nicht im Amt der Kärntner Landesregierung. Hier kann man sie <strong>biegen und brechen</strong>. Die Politik kann man sie <strong>einhalten &#8211; oder auch nicht</strong>.</p>
<p>Wie ich dazu komme? Am 25. November habe ich Auskunft darüber verlangt, wie viel die <a href="http://www.k2020.at/2009/11/25/wie-viel-kosten-die-inserate-der-regierung/" target="_blank">Landesregierung und ihre Mitglieder für Inserate</a> ausgeben. Es ist<strong> kein (Amts-)Geheimnis</strong>, dass die Landesregierung &#8211; <a href="http://flic.kr/p/63BAbL" target="_blank">in demokratiegefährdendem Ausmaß</a> &#8211; Anzeigen schaltet. Zudem werden durch die Anfrage <strong>keine Persönlichkeitsrechte verletzt</strong>.</p>
<p>Daher meine ich, dass die Landesregierung die Auskunft hätte erteilen müssen. Doch trotz Urgenz wurde mir nicht einmal ein abschlägiger Bescheid erteilt.</p>
<p>Die erste Frist verstrich ohne Reaktion. Eine Nachfrist von zwei Wochen wurde ebenso ignoriert wie die Aufforderung, mir einen abschlägigen Bescheid auszustellen. Wird eine Auskunft verweigert, hat der Bürder das Recht, dies schriftlich zu bekommen. Auch ein Zeichen . . .</p>
<p>Klar, dass die eingemahnten Zahlen unbequem sind und deshalb sitzt sitzt Landesrat Harald Dobernig die Sache aus. Zumindest scheint er dies zu versuchen. <strong>Aber nicht mit mir!</strong></p>
<p>Eben habe ich mich an die <a href="http://www.volksanw.gv.at/" target="_blank">Volksanwaltschaft</a> gewendet und sie gebeten, die Sache in die Hand zu nehmen. <strong>Recht ist nunmal auch in Kärnten Recht.</strong> Und wohin kommen wir, wenn sich selbst die öffentliche Hand nicht an Gesetze hält?</p>
<p>Hier die <strong>drei Dokumente</strong> im PDF-Format:</p>
<ul>
<li>Auskunftsbegehren vom <a href="/wp-content/uploads/auskunft1.pdf" target="_blank">25. November 2009</a></li>
<li>Erinnerungsschreiben vom <a href="/wp-content/uploads/auskunft2.pdf" target="_blank">14. Jänner 2010</a></li>
<li>Bitte um abschlägigen Bescheid vom <a href="/wp-content/uploads/auskunft3.pdf" target="_blank">29. Jänner 2010</a></li>
</ul>
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<p><small>(cc)  2010 Georg Holzer/K2020.at. Sie dürfen diesen Beitrag beliebig wiederverwenden. Einzige Voraussetzung: Quellen-Angabe.
<br/> 
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		<item>
		<title>Britischer Innovations-Treibstoff</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 23:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Unlocking innovation&#8221; steht groß auf der OpenData-Website des Vereinigten Königreichs (UK): data.gov.uk. Stellt sich die Frage: Was werden dort für Daten angeboten? Rund 2800 Datensätze stehen zur Verfügung. Die Daten reichen je nach Themengebiet in die Vergangenheit, werden live durch Sensoren generiert oder reichen in die Zukunft, indem etwa Bauprojekte behandelt werden. Die Daten werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.k2020.at/2010/01/25/uk-opengov-innovation/" type="box_count"></fb:share-button><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img class="alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Cool Britannia" src="http://www.chiuni.ac.uk/history/images/CoolBritannia.jpg" alt="" width="217" height="343" />&#8220;Unlocking innovation&#8221; steht groß auf der OpenData-Website des Vereinigten Königreichs (UK): <a href="http://data.gov.uk" target="_blank">data.gov.uk</a>. Stellt sich die Frage: Was werden dort für Daten angeboten?</p>
<p>Rund 2<strong>800 Datensätze</strong> stehen zur Verfügung. Die Daten reichen je nach Themengebiet in die <strong>Vergangenheit</strong>, werden <strong>live</strong> durch Sensoren generiert oder reichen in die <strong>Zukunft</strong>, indem etwa Bauprojekte behandelt werden.</p>
<p>Die Daten werden &#8211; je nach Praktikabilität &#8211; teils als <strong>Download</strong> angeboten, oder sind mit einer <strong>Programmierschnittstelle</strong> angeboten. Kostenlos und ohne Einschränkungen.</p>
<p>Was noch nicht angeboten wird, kann man nachfragen. Die <a href="http://www.opsi.gov.uk/unlocking-service/RequestsAndOffers/" target="_blank">Liste der Requests </a>wächst auch fast stündlich.</p>
<p>Wie bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_%28Internet%29" target="_blank">Mashups</a> üblich, werden die meisten Dienste auf <strong>Landkarten</strong> basieren auf denen weitere Informationen eingetragen sind. Aber es sind auch ganz andere Möglichkeiten offen: Von neuen Arten der <strong>Visualisierung</strong> bis hin zu <strong>Kunst</strong>. Ja, wieso können aus Daten nicht auch Kunstwerke entstehen?</p>
<p>Besonders spannend ist es auch, wenn <strong>mehrere Datenquellen verbunden</strong> werden. Wie hängt Kriminalität mit Einkommen zusammen oder welche Korrelationen (wenn überhaupt) gibt es zwischen Treibstoffpreisen und der Häufigkeit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel?</p>
<h3>Was gibt es denn für Daten?</h3>
<p>Exemplarisch seien hier für jede Kategorie ein paar Beispiele heraus gepickt. Sie sollen zeigen, welche breite Menge es an öffentlichen Daten in Großbritannien seit letzter Woche gibt:</p>
<ul>
<li>47 <a href="http://data.gov.uk/data/tag/accident" target="_blank">Unfalldatenbanken</a> könnten zur Vermeidung künftiger Unfälle herangezogen werden. Wo passieren die meisten Auto-Crashes? Welche Ursachen führten am öftesten zum Tod oder wo sind die Gefahren im Haushalt am größten?</li>
<li>9 Datenbanken für <a href="http://data.gov.uk/data/tag/anti-social-behaviour" target="_blank">Assoziales Verhalten</a> beschäftigen sich auch mit rassistischen Übergriffen. Wo müsste man in Streetworker investieren? Wo sollte mehr Toleranz im Unterricht vermittelt werden?</li>
<li>14 Datensätze drehen sich ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/asylum" target="_blank">Asyl</a>, 9 Datensätze drehen sich um die <a href="http://data.gov.uk/data/tag/immigration">Einwanderung</a>: Hier könnte es aktuelle und historische Vergleiche zu Migrationsströmen geben. Woher kamen die Flüchtlinge im Laufe der Zeit?</li>
<li>79 Mal geht es ums <a href="http://data.gov.uk/data/tag/business" target="_blank">Geschäft</a>: Von allen möglichen Kennzahlen bis demografischen Eigenschaften von Gründern.</li>
<li>8 Datenbanken gibt es alleine zu <a href="http://data.gov.uk/data/tag/burglary" target="_blank">Einbruchsdiebstählen</a>: Warum sind diese Daten bei uns nicht öffentlich? Wo wird oft eingebrochen und wie hoch ist die Aufklärungsquote in welchen Teilen des Landes? Wird irgendwo besser aufgeklärt als anderswo?</li>
<li>198 <a href="http://data.gov.uk/data/tag/census" target="_blank">Steuerdatenbanken</a> geben sicher umfassende Einblicke.</li>
<li>450 Datensätze gibt es zu <a href="http://data.gov.uk/data/tag/care" target="_blank">sozialen Diensten</a>.</li>
<li>7 Mal geht es ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/recycling">Recycling</a> auf der Insel, 14 Mal um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/waste">Müll</a>.</li>
<li>21 Mal geht es ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/traffic" target="_blank">Verkehr</a>, 54 Mal um den <a href="http://data.gov.uk/data/tag/transport">Tansport</a>, 155 Mal um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/roads">Straßen</a>.</li>
<li>358 Datensätze gibt es zu allen Aspekten der <a href="http://data.gov.uk/data/tag/population">Demografie und der Bevölkerung</a>.</li>
<li>82 Mal dreht sich alles ums <a href="http://data.gov.uk/data/tag/income">Einkommen</a> der Briten.</li>
<li><a href="http://data.gov.uk/data/tag/children">Kinder</a> sind 305 Mal ein Thema, <a href="http://data.gov.uk/data/tag/married">Eheschließungen</a> vier Mal.</li>
<li>Mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/drug">Drogen</a> beschäftigen sich 40 Datensätze, 73 mit dem <a href="http://data.gov.uk/data/tag/death">Tod</a>.</li>
<li>47 Mal ist <a href="http://data.gov.uk/data/tag/energy">Energie</a> ein Thema, 25 Mal geht es um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/emissions">Emissionen</a>.</li>
<li>11 Datensätzen beschäftigen sich mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/homeless">Obdachlosen</a>, 111 mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/housing">Häusern</a>.</li>
<li>und so weiter und so fort. Eine Komplett-Übersicht nach Themen gibt es bei <a href="http://data.gov.uk/data/tag/">data.gov.uk/data/tag</a>.</li>
</ul>
<p>Was man damit alles machen kann, wird nur durch die Kreativität von Entwicklern eingeschränkt.</p>
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