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	<title>Kärnten 2020&#187; OpenGovernment</title>
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	<description>OpenGovernment für Kärnten</description>
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		<title>OpenGovernment-Veranstaltung</title>
		<link>http://www.k2020.at/2011/05/29/opengovernment-veranstaltung/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 15:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[OpenData]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag findet die erst zweite Veranstaltung zum Thema Open Data/Open Government in Kärnten statt. Meine Studentenverbindung, die K.Ö.St.V. Gral zu Klagenfurt im MKV bot mir die Gelegenheit dazu und hiermit möchte ich auch alle Interessierten dazu einladen. Die Veranstaltung steht jedem offen. Wann? Samstag, 4. Juni, um 18:00 Uhr Wo? Vereinslokal (&#8220;Bude&#8221;) der K.ö.St.V. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag findet die <a href="http://www.k2020.at/2009/03/16/opengov-am-webmontag">erst zweite</a> Veranstaltung zum Thema Open Data/Open Government in Kärnten statt. Meine Studentenverbindung, die <a href="http://www.gral-klagenfurt.at/">K.Ö.St.V. Gral zu Klagenfurt im MKV</a> bot mir die Gelegenheit dazu und hiermit möchte ich auch alle Interessierten dazu einladen. Die Veranstaltung steht jedem offen.</p>
<p><strong>Wann?</strong> Samstag, 4. Juni, um 18:00 Uhr<br />
<strong>Wo?</strong> Vereinslokal (&#8220;Bude&#8221;) der K.ö.St.V. Gral Klagenfurt im MKV, <a href="http://maps.google.at/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Lichtenfelsgasse+3,+Klagenfurt+am+W%C3%B6rthersee&amp;sll=47.635784,13.590088&amp;sspn=13.420189,33.815918&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Lichtenfelsgasse+3,+9020+Klagenfurt+am+W%C3%B6rthersee,+K%C3%A4rnten&amp;ll=46.622457,14.305092&amp;spn=0.001669,0.004128&amp;t=h&amp;z=19" target="_blank">Lichtenfelsgasse 3, Klagenfurt am Wörthersee</a><br />
<strong>Wer?</strong> Georg Holzer, freier Journalist und Autor<br />
<strong>Eintritt:</strong> frei, aber es wird wegen beschränktem Platzangebot um Anmeldung (<a href="https://www.facebook.com/event.php?eid=101422063283965" target="_blank">Facebook-Event</a> | <a href="mailto:email@k2020.at">E-Mail</a>) gebeten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1705" title="Parlament OpenData" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/parlament-opendata.jpg" alt="" width="610" height="244" /></p>
<p>Die <strong>Politikverdrossenheit </strong>der Österreicherinnen und Österreicher ist in rekordverdächtigen Höhen. Eine (Mit-)Schuld daran dürften die vielen Skandale und Skandälchen der letzten Zeit haben:</p>
<ul>
<li><strong>Layoutberatungen </strong>einer parteinahmen Agentur (im Tausch für Landesaufträge?)</li>
<li><strong>NoNaNet</strong>-Sprüche mit dem unverblümten Angebot einer Staatsbürgerschaft gegen Leistung eines Entgelts (wo der Politiker auch &#8220;zuwikimt&#8221;)</li>
<li>Korruptionsverdacht beim Bau des <strong>Skylinks </strong>am Wiener Flughafen</li>
<li><strong>Geld gegen Gesetze</strong> im Europaparlament</li>
<li>&#8220;Geheimabstimmungen&#8221; über Erhöhung von <strong>Parteienförderungen </strong>im Landtag</li>
<li><strong>Wahlkampfbroschüren</strong> auf Kosten der Landesregierung und eine Inseratenflut zu Lasten der Steuerzahler</li>
<li>Geheime <strong>Millionenverträge</strong> mit dem eigenen Steuerberater.</li>
<li>und und und &#8230; diese Liste lässt sich beinahe beliebig verlängern.</li>
</ul>
<p>Und wenn Parlamente zu Abstimmungsmaschinen verkommen, selbst Landtage ihre Kontrollfunktion freiwillig einschränken, scheint die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Postdemokratie" target="_blank">Postdemokratie</a> nicht weit entfernt zu sein. In vielen Bereichen wird Transparenz gar beschnitten, Kontrolle selbst für die Opposition unmöglich gemacht. Will ein Bürger <a href="http://www.k2020.at/tag/auskunftsbegehren/" target="_blank">Auskunft</a> bekommen, muss er sein legitimes Recht beim Verwaltungsgerichtshof erstreiten. Für viele muss der Eindruck entstehen, Politiker könnten tun und lassen, was sie wollen.</p>
<p>Doch es gibt einen <strong>Ausweg</strong>: Aus dem angelsächsischem Raum und Skandinavien kommend, gewinnt die <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Government" target="_blank">OpenGovernment</a>-Bewegung</strong> immer mehr Zulauf.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1708" title="Kärntner Landtag, Georg Holzer" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/HGH1972.jpg" alt="" width="610" height="232" /></p>
<p><strong>Was ist OpenGovernment?</strong></p>
<p>Darunter versteht man nicht mehr und nicht weniger als die <strong>ultimative Transparenz</strong> des Staates gegenüber seinen Bürgern. Bis auf wenige Ausnahmen (Schutz der Privatsphäre der Bürger oder höhere öffentliche Interessen) sollen <strong>ALLE Daten</strong>, die der Staat produziert, veröffentlicht werden.</p>
<p><strong>Um welche Daten geht es dabei?</strong></p>
<ul>
<li>Budgetdaten auch in Rohform bis auf Belegebene und Offenlegung aller geschlossenen Verträge</li>
<li>Veröffentlichung aller Wirtschaftsförderungen (wie etwa in der Steiermark bereits <a href="http://www.sfg.at/cms/3081/Ein%21Blick+%96+F%F6rderungsverzeichnis/" target="_blank">umgesetzt</a>)</li>
<li>Geodaten zur weiteren Nutzung in Applikationen (Web, Handy) oder für Tourismuskarten</li>
<li>Umweltdaten in Echtzeit zu Emissionswerten aller Art</li>
<li>Demografische Daten: Statistiken aller Art</li>
<li>Bildungsdaten: Von der Adresse aller Bildungseinrichtungen bis hin zu Statistiken</li>
<li>Verkehrsdaten: Wo staut es sich gerade? Wo sind welche Parkhäuser wie ausgelastet? Wie viele Straßen fahren auf Straße X? Wo gibt es Unfallpunkte?</li>
<li>Kiminalitätsstatistiken: Wo finden Verbrechen statt? Wo fuhr die Polizei Streife?</li>
<li>Demokratiepolitische Daten: Welcher Abgeordnete hat wann wie gestimmt/gesprochen?</li>
<li>und vieles mehr</li>
</ul>
<p>Das Wesentliche dabei: Diese Daten sollten computerlesbar und in Lizenzen veröffentlicht werden, die jedwede (auch kommerzielle) Weiternutzung ermöglicht.</p>
<p><strong>Warum soll man so etwas machen?</strong></p>
<ul>
<li><strong>Bezahler-Prinzip:</strong> Wir alle haben für die Erhebung dieser Daten mit unserem Steuergeld bezahlt, also sollten wir diese Daten auch nutzen dürfen.</li>
<li>Wissen ist Macht, <strong>breit gestreutes Wissen ist Kontrolle</strong>. Je größer die Verbreitung von Daten, umso größer die Prohibitivwirkung für Missverhalten (Stichwort: Korruption).</li>
<li><strong>Qualität im politischen Diskurs:</strong> Man stelle sich vor, dass Argumente des einen Politikers vom anderen in Echtzeit mit Daten widerlegbar wären. Polemik und so manche (Not-)Lüge wären somit vom Tisch.</li>
<li><strong>Wertschöpfung und Arbeitsplätze:</strong> Diese Daten beinhalten echte Schätze, die es zu heben gilt. So müssen alle Tourismus-Gemeinden jährlich einen sechsstelligen Betrag an Kartenverlage bezahlen, während die GIS-Abteilung auf Daten sitzt.</li>
<li><strong>Treibstoff für die Demokratie:</strong> Die Veröffentlichung vieler Daten hätte zur Folge, dass sich mehr Leute als bislang damit beschäftigen. Je mehr aktive Teilhabe der Bevölkerung vorhanden ist, umso besser ist dies für die Demokratie.</li>
<li><strong>Bessere Entscheidungsgrundlagen:</strong> Nicht selten treffen Politiker große Entscheidungen auf der Basis falschen oder mangelhaften Datenmaterials. Je breiter Daten gestreut sind, umso höher ist das kreative Potenzial bei deren Analyse.</li>
</ul>
<p><strong>Reine Utopie?</strong><br />
Nein, ganz und gar nicht! In Skandinavien, den <a href="http://data.gov/" target="_blank">USA</a> und <a href="http://data.gov.uk/" target="_blank">Großbritannien </a>wurde die Umsetzung von <a href="http://www.k2020.at/2009/03/14/open-government-data-principles/" target="_blank">OpenData-Prinzipien</a> bereits gestartet. Die dort seit jeher geltende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheit" target="_blank">Informationsfreiheit</a> gilt als entscheidender Vorteil gegenüber Österreich: Die Alpenrepublik ist das einzige Land der EU, wo das Amtsgeheimnis noch immer im Verfassungsrang ist und es keinerlei Kontrolle der Politik von außen (etwa bei Parteispenden) gibt.</p>
<p>Aber auch bei uns wird die Mauschelei ein Ablaufdatum haben. Erste Projekt gibt es bereits. Die rot-grüne Stadtregierung in Wien startete vergangene Woche ein <a href="http://data.wien.gv.at/" target="_blank">Datenportal </a>und auch <a href="http://www.linz.at/leben/opencommonsregion.asp" target="_blank">Linz</a> tut derzeit alles, um Datenkataloge zu öffnen.</p>
<p><strong>Wann kommt es bei uns?</strong><br />
Wie gesagt, halte ich das nur für eine Frage der Zeit. Der Zustand, dass alles geheim ist, wird nicht mehr lange aufrecht zu erhalten sein!</p>
<ul>
<li>Bürger fragen sich immer öfter: &#8220;Warum wird das vor mir geheim gehalten?&#8221;</li>
<li>Während kein Politiker offen gegen Transparenz argumentieren, dürfte es aber nach Grasser-Vorbild ein möglichst langes Abwehrgefecht dessen geben.</li>
</ul>
<p>Aber aufzuhalten ist das nicht!</p>
<p><strong>Spannende Fragen:</strong><br />
Mit ultimativer Transparenz tun sich auch zahlreiche Fragenkomplexe auf, die derzeit nur bedingt beantwortet sind.<br />
Ich freue mich auf einen spannenden und zukunftsweisenden WA, der auch die eine oder andere Kontroverse hervorrufen wird.</p>
<hr />
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<p><small>(cc)  2011 Georg Holzer/K2020.at. Sie dürfen diesen Beitrag beliebig wiederverwenden. Einzige Voraussetzung: Quellen-Angabe.
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		<title>“EU-Keule” für Transparenz</title>
		<link>http://www.k2020.at/2010/06/07/eu-keule-fur-transparenz/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 12:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[K-ISG]]></category>
		<category><![CDATA[OpenData]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die einfache Formel (Transparenz = Kosten) reduziert die Politik gerne die Pflicht der Rechenschaft und Information gegenüber dem Bürger. Bestes Beispiel dafür: Das Kärntner Informations- und StatistikGesetz (K-ISG). Es ist dies ein Gesetz, das Informationspflichten von Behörden gegenüber dem Bürger regelt. Auf Druck der Europäischen Union musste es (nach einiger Säumnis) geändert werden (Regierungsvorlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die einfache Formel (Transparenz = Kosten) reduziert die Politik gerne die Pflicht der Rechenschaft und Information gegenüber dem Bürger. Bestes Beispiel dafür: Das <a href="http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrK&amp;Gesetzesnummer=20000188" target="_blank">Kärntner Informations- und StatistikGesetz</a> (K-ISG). Es ist dies ein Gesetz, das Informationspflichten von Behörden gegenüber dem Bürger regelt. Auf Druck der Europäischen Union musste es (nach einiger Säumnis) geändert werden (<a href="http://www.verwaltung.ktn.gv.at/cgi-bin/evoweb.dll/cms/akl/177564_DE-.pdf" target="_blank">Regierungsvorlage als PDF</a>).</p>
<p>Ziel der so genannten <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/environment/general_provisions/l28195_de.htm" target="_blank">Inspire-Richtlinie</a> ist u.a. eine Öffnung der Geodaten für die Bürger Europas. Weiters soll der Zugang zu Umweltdaten deutlich erleichtert werden.</p>
<p>Im Kern der Diskussion standen weder die so entstehenden unglaublichen Möglichkeiten noch die verbesserte Informationen der Kärntner Bürger. Debattiert wurde lediglich, wie teuer das sei und wie böse die EU ist. Ein Abgeordneter sprach sich dagegen aus (angenommen wurde es einstimmig), weil er offensichtlich um ein defacto-Monopol seines Berufsstandes (Zivilingenieure) fürchtet.</p>
<p>Wie Europa &#8220;zugeschlagen&#8221; und &#8220;mit der Keule geschwungen&#8221; hat, kann man hier anhören oder als <a href="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/lt-k-isg-beschluss.mp3" target="_blank">MP3 herunterladen </a><a href="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/lt-k-isg-beschluss.mp3" target="_blank"> (22:08 Minuten)</a>:</p>
<p style="text-align: center;">[audio:http://www.k2020.at/wp-content/uploads/lt-k-isg-beschluss.mp3]</p>
<p>Die Herumraterei in der einzelnen Abteilung der Landesregierung bezüglich den Kosten offenbart auch einiges über den Zustand. Niemand scheint dort genau zu wissen, was die Umsetzung kosten soll oder wird. Traurig: Die Abgeordneten wissen nicht einmal, wie das umgesetzt werden soll (O-Ton Rolf Holub).</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/georgholzer/4672017290/"><img class="alignnone size-full wp-image-633" title="Kärntner Landtag" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/4672017290_c54858083b_b.jpg" alt="Kärntner Landtag" width="625" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Besonders umfangreich ist übrigens der §19g mit dem vielsagenden Titel <strong>&#8220;Beschränkungen des Zugangs der Öffentlichkeit&#8221;</strong>.</p>
<p>Eigenartig an der Diskussion ist ferner, dass <strong>Kosten kein Problem</strong> darstellen, solange <strong>Informationen den Bürgern verheimlicht</strong> werden sollen. Ich bin mir sicher, dass mein <a href="http://www.k2020.at/tag/auskunftsbegehren/" target="_blank">Auskunftsbegehren </a>mit zwei oder drei Anrufen hätte erledigt sein können. Stattdessen wird man die Herausgabe der Zahlen &#8211; unter hohem finanziellen Aufwand &#8211; wohl bis zur letzten Instanz durchfechten. Ich hoffe dies zwar nicht, bin dabei jedoch schlechter Dinge.</p>
<p>OpenData wird mit diesen Abgeordneten wohl schwer oder gar nicht umzusetzen sein. Ich wünsche mir <strong>mehr Druck aus Brüssel</strong> für eine Öffnung von Regierung und Verwaltung!</p>
<hr />
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<p><small>(cc)  2010 Georg Holzer/K2020.at. Sie dürfen diesen Beitrag beliebig wiederverwenden. Einzige Voraussetzung: Quellen-Angabe.
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		<title>Juristischer Rat benötigt</title>
		<link>http://www.k2020.at/2010/05/15/juristischer-rat-dobernig/</link>
		<comments>http://www.k2020.at/2010/05/15/juristischer-rat-dobernig/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 May 2010 11:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auskunftsbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Dobernig]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bräuchte einen juristischen Rat, wie ich in der Causa meines Auskunftsbegehrens weiter vorgehen soll. Zu wissen, wohin das Steuergeld geht, ist doch ein grundlegendes Bürgerrecht &#8211; von dieser Meinung rücke ich keinen Zentimeter ab. Nur die Kärntner Landesregierung verweigert diese Informationen und getraut sich auch noch, dies in einem lapidaren Brief schwarz auf weiß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bräuchte einen juristischen Rat, wie ich in der Causa meines Auskunftsbegehrens weiter vorgehen soll. Zu wissen, wohin das Steuergeld geht, ist doch ein grundlegendes Bürgerrecht &#8211; von dieser Meinung rücke ich keinen Zentimeter ab.</p>
<p>Nur die Kärntner Landesregierung verweigert diese Informationen und getraut sich auch noch, dies in einem lapidaren Brief schwarz auf weiß zu schreiben. Nur einen Bescheid, den ich anfechten könnte, gibt es bis dato nicht.</p>
<p>Zur Erinnerung: Ich habe ein Bürgerrecht genutzt, um Auskunft darüber zu verlangen, wie viel Geld die Regierung für Inserate, Rundfunk-Spots oder Internet-Werbung ausgibt. Detailliert ist dies hier nachzulesen:</p>
<ul>
<li>25. November 2009: <a href="http://www.k2020.at/2009/11/25/wie-viel-kosten-die-inserate-der-regierung/" target="_blank">Wie viel kosten die Inserate der Regierung?</a></li>
<li>24. Februar 2010: <a href="http://www.k2020.at/2010/02/24/gesetze-auser-kraft/" target="_blank">Gesetze außer Kraft?</a></li>
<li>8. März 2010: <a href="http://www.k2020.at/2010/03/08/der-rechtstaat-lebt/" target="_blank">Der Rechtstaat lebt!</a></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/Dobernig-Brief.jpg"><img class="alignnone" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Dobernig-Brief" src="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/Dobernig-Brief-260x300.jpg" alt="" width="208" height="240" /></a></p>
<p><a href="http://www.k2020.at/wp-content/uploads/Dobernig-Brief.jpg"></a>Frage: <strong>Wer kennt sich im Verwaltungsrecht aus?</strong> Wer kann mir einen Rat geben, was als nächstes zu tun ist? Ich bin gewillt, die Sache &#8211; wenn dies nötig ist  und es Chancen gibt &#8211; bis zur letzten Instanz durchzukämpfen. Es könnte ein Präzendenzfall für OpenGovernment sein.</p>
<p>Kontaktaufnahme am besten an email@k2020.at</p>
<hr />
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<hr />
<p><small>(cc)  2010 Georg Holzer/K2020.at. Sie dürfen diesen Beitrag beliebig wiederverwenden. Einzige Voraussetzung: Quellen-Angabe.
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		</item>
		<item>
		<title>Britischer Innovations-Treibstoff</title>
		<link>http://www.k2020.at/2010/01/25/uk-opengov-innovation/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 23:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Unlocking innovation&#8221; steht groß auf der OpenData-Website des Vereinigten Königreichs (UK): data.gov.uk. Stellt sich die Frage: Was werden dort für Daten angeboten? Rund 2800 Datensätze stehen zur Verfügung. Die Daten reichen je nach Themengebiet in die Vergangenheit, werden live durch Sensoren generiert oder reichen in die Zukunft, indem etwa Bauprojekte behandelt werden. Die Daten werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Cool Britannia" src="http://www.chiuni.ac.uk/history/images/CoolBritannia.jpg" alt="" width="217" height="343" />&#8220;Unlocking innovation&#8221; steht groß auf der OpenData-Website des Vereinigten Königreichs (UK): <a href="http://data.gov.uk" target="_blank">data.gov.uk</a>. Stellt sich die Frage: Was werden dort für Daten angeboten?</p>
<p>Rund 2<strong>800 Datensätze</strong> stehen zur Verfügung. Die Daten reichen je nach Themengebiet in die <strong>Vergangenheit</strong>, werden <strong>live</strong> durch Sensoren generiert oder reichen in die <strong>Zukunft</strong>, indem etwa Bauprojekte behandelt werden.</p>
<p>Die Daten werden &#8211; je nach Praktikabilität &#8211; teils als <strong>Download</strong> angeboten, oder sind mit einer <strong>Programmierschnittstelle</strong> angeboten. Kostenlos und ohne Einschränkungen.</p>
<p>Was noch nicht angeboten wird, kann man nachfragen. Die <a href="http://www.opsi.gov.uk/unlocking-service/RequestsAndOffers/" target="_blank">Liste der Requests </a>wächst auch fast stündlich.</p>
<p>Wie bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_%28Internet%29" target="_blank">Mashups</a> üblich, werden die meisten Dienste auf <strong>Landkarten</strong> basieren auf denen weitere Informationen eingetragen sind. Aber es sind auch ganz andere Möglichkeiten offen: Von neuen Arten der <strong>Visualisierung</strong> bis hin zu <strong>Kunst</strong>. Ja, wieso können aus Daten nicht auch Kunstwerke entstehen?</p>
<p>Besonders spannend ist es auch, wenn <strong>mehrere Datenquellen verbunden</strong> werden. Wie hängt Kriminalität mit Einkommen zusammen oder welche Korrelationen (wenn überhaupt) gibt es zwischen Treibstoffpreisen und der Häufigkeit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel?</p>
<h3>Was gibt es denn für Daten?</h3>
<p>Exemplarisch seien hier für jede Kategorie ein paar Beispiele heraus gepickt. Sie sollen zeigen, welche breite Menge es an öffentlichen Daten in Großbritannien seit letzter Woche gibt:</p>
<ul>
<li>47 <a href="http://data.gov.uk/data/tag/accident" target="_blank">Unfalldatenbanken</a> könnten zur Vermeidung künftiger Unfälle herangezogen werden. Wo passieren die meisten Auto-Crashes? Welche Ursachen führten am öftesten zum Tod oder wo sind die Gefahren im Haushalt am größten?</li>
<li>9 Datenbanken für <a href="http://data.gov.uk/data/tag/anti-social-behaviour" target="_blank">Assoziales Verhalten</a> beschäftigen sich auch mit rassistischen Übergriffen. Wo müsste man in Streetworker investieren? Wo sollte mehr Toleranz im Unterricht vermittelt werden?</li>
<li>14 Datensätze drehen sich ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/asylum" target="_blank">Asyl</a>, 9 Datensätze drehen sich um die <a href="http://data.gov.uk/data/tag/immigration">Einwanderung</a>: Hier könnte es aktuelle und historische Vergleiche zu Migrationsströmen geben. Woher kamen die Flüchtlinge im Laufe der Zeit?</li>
<li>79 Mal geht es ums <a href="http://data.gov.uk/data/tag/business" target="_blank">Geschäft</a>: Von allen möglichen Kennzahlen bis demografischen Eigenschaften von Gründern.</li>
<li>8 Datenbanken gibt es alleine zu <a href="http://data.gov.uk/data/tag/burglary" target="_blank">Einbruchsdiebstählen</a>: Warum sind diese Daten bei uns nicht öffentlich? Wo wird oft eingebrochen und wie hoch ist die Aufklärungsquote in welchen Teilen des Landes? Wird irgendwo besser aufgeklärt als anderswo?</li>
<li>198 <a href="http://data.gov.uk/data/tag/census" target="_blank">Steuerdatenbanken</a> geben sicher umfassende Einblicke.</li>
<li>450 Datensätze gibt es zu <a href="http://data.gov.uk/data/tag/care" target="_blank">sozialen Diensten</a>.</li>
<li>7 Mal geht es ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/recycling">Recycling</a> auf der Insel, 14 Mal um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/waste">Müll</a>.</li>
<li>21 Mal geht es ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/traffic" target="_blank">Verkehr</a>, 54 Mal um den <a href="http://data.gov.uk/data/tag/transport">Tansport</a>, 155 Mal um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/roads">Straßen</a>.</li>
<li>358 Datensätze gibt es zu allen Aspekten der <a href="http://data.gov.uk/data/tag/population">Demografie und der Bevölkerung</a>.</li>
<li>82 Mal dreht sich alles ums <a href="http://data.gov.uk/data/tag/income">Einkommen</a> der Briten.</li>
<li><a href="http://data.gov.uk/data/tag/children">Kinder</a> sind 305 Mal ein Thema, <a href="http://data.gov.uk/data/tag/married">Eheschließungen</a> vier Mal.</li>
<li>Mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/drug">Drogen</a> beschäftigen sich 40 Datensätze, 73 mit dem <a href="http://data.gov.uk/data/tag/death">Tod</a>.</li>
<li>47 Mal ist <a href="http://data.gov.uk/data/tag/energy">Energie</a> ein Thema, 25 Mal geht es um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/emissions">Emissionen</a>.</li>
<li>11 Datensätzen beschäftigen sich mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/homeless">Obdachlosen</a>, 111 mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/housing">Häusern</a>.</li>
<li>und so weiter und so fort. Eine Komplett-Übersicht nach Themen gibt es bei <a href="http://data.gov.uk/data/tag/">data.gov.uk/data/tag</a>.</li>
</ul>
<p>Was man damit alles machen kann, wird nur durch die Kreativität von Entwicklern eingeschränkt.</p>
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		<title>Warum OpenGovernment?</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 22:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem vorher bereits über die Öffnung der britischen Regierungsdaten vergangene Woche die Rede war, möchte ich nun eine Fragen beleuchten: Warum macht man das überhaupt? Die zentrale Frage Gordon Browns an Tim Berners-Lee war: &#8220;How can the UK make best use of the web?&#8221; Die veröffentlichung der Regierungsdaten hat so unendlich viele Vorteile. Hier nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Cool Britannia" src="http://www.chiuni.ac.uk/history/images/CoolBritannia.jpg" alt="" width="217" height="343" />Nachdem <a href="http://www.k2020.at/2010/01/24/cool-britannia-open-government/" target="_blank">vorher</a> bereits über die Öffnung der britischen Regierungsdaten vergangene Woche die Rede war, möchte ich nun eine Fragen beleuchten: Warum macht man das überhaupt?</p>
<p>Die zentrale Frage Gordon Browns an Tim Berners-Lee war: &#8220;How can the UK make best use of the web?&#8221;</p>
<p>Die veröffentlichung der Regierungsdaten hat so unendlich viele Vorteile. Hier nur ein paar davon:</p>
<p><strong>Bessere Analyse:<br />
</strong>Die Beamten ihrer Majestät sind &#8211; wie Beamte in aller Welt &#8211; sehr gut im Sammeln von Daten. Die Analyse derselben erfordert aber ungleich mehr Kreativität. Erst durch grafische Auswertungen aller Art werden Zusammenhänge sichtbar.</p>
<p>Zusammenhänge die eine Änderung der Politik oder Entscheidungen nötig machen. Aber: Um auf geänderte Bedingungen reagieren kann, muss man diese überhaupt erst erkennen.</p>
<p>Was liegt da näher, als sich auf viele kreative Köpfe zu verlassen anstatt auf wenige Beamte? Und oft ergeben sich richtige Schlussfolgerungen erst aus der Kombination unterschiedlicher Datensätze.</p>
<p><strong>Bessere Polit-Entscheidung:<br />
</strong>Es ist eine alte Binsen-Weisheit: Je besser die Daten und je verfügbarer sie sind, umso bessere Entscheidungen werden getroffen. Bei der schweren Greifbarkeit von Daten und der langen Zeit der Suche nach ihnen (hier ist kaum etwas maschinell auswertbar) darf es einen nicht wundern, wenn die Politik schlechte Entscheidungen trifft.</p>
<p>Nur ein Beispiel: Es ist durchaus möglich (wenngleich wenig wahrscheinlich), dass Stadt Klagenfurt und Land Kärnten tatsächlich nicht wussten, wie hoch die Folgekosten des Fußballstadions sein sollten. Durch Publikation aller Daten wäre ein weit besserer Entscheidungsprozess möglich gewesen, der dem Steuerzahler auch viel Geld erspart hätte.</p>
<p><strong>Bessere Privat-Entscheidungen:<br />
</strong>Auch jeder einzelne muss ständig Entscheidungen treffen.</p>
<ul>
<li>Wo soll ich mein Haus bauen?</li>
<li>Wie steht es um die Luftgüte an diesem oder jenen Ort?</li>
<li>Ist es klug, meine Kinder in diese oder jene Schule zu schicken?</li>
<li>Wo soll ich mein Geschäft eröffnen? Wo sind meine potenziellen Kunden?</li>
<li>Passieren in meiner Nähe viele Einbrüche? Soll ich mir eine Alarmanlage zulegen?</li>
</ul>
<p>Diese und sehr sehr viele andere Fragen wären mit einer breiten Verfügbarkeit öffentlicher Daten einfacher und vor allem besser zu treffen.</p>
<p><strong>Demokratische Kontrolle:<br />
</strong>Natürlich gibt es in allen entwickelten Demokratien &#8211; <strong>dazu zähle ich Kärnten ausdrücklich nicht</strong> &#8211; eine parlamentarische Kontrolle. Im Kräftespiel zwischen Regierung und Opposition sowie durch die Gewaltenteilung wird sicher gestellt, dass eine Regierung gut funktioniert.</p>
<p>Allerdings braucht es auch Kontrolle von außen, also eine außerparlamentarische Opposition. Medien brauchen Rohmaterial für die Recherche. Und es muss das Interesse einer entwickelten Demokratie sein, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger am Meinungsbildungsprozess beteiligen.</p>
<p>Beides erfordert öffentliche Daten.</p>
<p>Ein exzellentes Beispiel hierfür ist die britische Website: <a href="http://www.wheredoesmymoneygo.org/" target="_blank">wheredoesmymoneygo.org</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wheredoesmymoneygo.org/" target="_blank"><img class="alignnone" title="Where does my money go" src="http://www.wheredoesmymoneygo.org/wp-content/uploads/2009/12/where-does-my-money-go-prototype.jpg" alt="" width="600" height="299" /></a></p>
<p>Derzeit existiert nur ein <a href="http://www.wheredoesmymoneygo.org/prototype/" target="_blank">Prototyp</a> der Website, die analysieren will, was mit dem Steuergeld der Briten passiert. Mit den neuen Daten wird ihr das hoffentlich auch gelingen.</p>
<p><strong>Wirtschaftliche Gründe:</strong></p>
<p>Datensind der Rohstoff für das Informationszeitalter. Je mehr und je bessere Daten als Grundlage für Informationsdienste zur Verfügung stehen, umso besser.</p>
<p>Großbritannien hat die Weichen für eine Entwicklung gestellt, die das Web in den nächsten fünf bis zehn Jahren beflügeln wird. Wie macht man aus puren Daten großartige Dienste für die eine Allgemeinheit auch bereit ist zu zahlen. Die Bereitstellung der Daten selbst ist kostenlos, explizit ist aber die Errichtung von Mehrwertdiensten gestattet.</p>
<p>Bis es in 15 oder 20 Jahren einmal bei uns soweit sein wird, haben die Briten bereits eine Industrie aufgebaut, die ihr Know-how zu uns exportiert und hier für ihre Dienste mit unseren Daten Geld verlangen wird.</p>
<p>Selbst Schuld, möchte man meinen, oder?</p>
<p><strong>Welche weiteren Gründe fallen euch noch ein?</strong><br />
Warum müsste jede Regierung eher gestern als heute ihre Datensafes öffnen?</p>
<hr />
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		<title>Cool Britannia öffnet seine Daten</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 21:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[OpenGovernment wird von vielen auf ein Ding reduziert: Geld und die Kontrolle des Steuerzahlers über die Ausgaben der Politik. Klar, das ist ein wichtiges Thema, darf aber nicht darauf reduziert werden. Open Government ist vielmehr das Gegenteil vom Amtsgeheimnis. OpenGovernment fordert schlichtweg umfassende Offenheit. ALLE Daten, die Bund, Länder und Gemeinden sammeln, sollen grundsätzlich offen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Cool Britannia" src="http://www.chiuni.ac.uk/history/images/CoolBritannia.jpg" alt="" width="152" height="240" />OpenGovernment wird von vielen auf ein Ding reduziert: Geld und die Kontrolle des Steuerzahlers über die Ausgaben der Politik. Klar, das ist ein wichtiges Thema, darf aber nicht darauf reduziert werden.</p>
<p>Open Government ist vielmehr das Gegenteil vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amtsgeheimnis" target="_blank">Amtsgeheimnis</a>. OpenGovernment fordert schlichtweg umfassende Offenheit. <strong>ALLE Daten</strong>, die Bund, Länder und Gemeinden sammeln, sollen grundsätzlich offen und frei zugänglich sein. Alle Daten bis auf solche, die personenbezogen sind.</p>
<p>In Großbritannien tat sich in der vergangenen Woche Großartiges: Die Regierung öffnete über 2800 Datensätze und publizierte die Online auf <a href="http://data.gov.uk" target="_blank">data.gov.uk</a>. Es ist dies die weltweit größte Sammlung an &#8220;Government Data&#8221;, die der Öffentlichkeit zugänglich ist. Frei und ohne Hindernisse, selbst für einen Österreicher.</p>
<p>Da stellt sich die Frage: Warum ist man auf der Insel so viel weiter als in der Alpenrepublik?</p>
<h3>Informationsfreiheit vs. Amtsgeheimnis</h3>
<p>Die <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1636995/" target="_blank">ORF-Futurezone</a> brachte es mit auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>In Großbritannien muss die Regierung begründen, wenn sie die  Informationen nicht veröffentlichen will. Das ist das Gegenteil der  Amtsverschwiegenheit, die  in Österreich sogar trotz diverser  Auskunftspflichtsgesetze Verfassungsrang hat. Österreich ist daher heute  das einzige Land in der Europäischen Union, das noch nicht in Richtung  &#8220;Open Government&#8221; umgedacht hat. Auch in Deutschland gehörte übrigens  die Amtsverschwiegenheit ebenfalls lange Zeit zum tradierten Umgang mit  den Bürgern &#8211; bis vor vier Jahren, als das  Bundesinformationsfreiheitsgesetz eingeführt wurde.</p></blockquote>
<p>Ich kenne einige <strong>Politiker</strong> und bin mir sicher, dass die <strong>davor Angst haben</strong>. Zudem fehlt den meisten von ihnen das Verständnis (und auch Itellekt), welche Tragweite und welche Auswirkungen eine Öffnung der Daten haben könnte.</p>
<h3>Personen mit Weitblick</h3>
<p>Meine Lieblingszeitung in Europa ist der Guardian. <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2006/apr/06/epublic.guardianweeklytechnologysection" target="_blank">Seit 2006</a> kämpft die britische Qualitätszeitung für die Öffnung der Daten und hat seither dieses Thema nie fallen gelassen. Ich würde mir wünschen, wenn sich auch die Kleine Zeitung auf den Zug drauf setzen würde.</p>
<p>Im vergangenen Frühjahr rund um den 20. Geburtstags des WorldWideWebs war dessen Erfinder, Sir Tim Berners-Lee bei TED zu Gast und sprach über OpenData:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="446" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/TimBerners-Lee_2009-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/TimBerners-Lee-2009.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=484&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=tim_berners_lee_on_the_next_web;year=2009;theme=what_s_next_in_tech;event=TED2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/TimBerners-Lee_2009-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/TimBerners-Lee-2009.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=484&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=tim_berners_lee_on_the_next_web;year=2009;theme=what_s_next_in_tech;event=TED2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zum Durchbruch verhalf dem Thema aber ein simples Abendessen von Regierungschef Gordon Brown und Berners-Lee. Letzterer gilt &#8211; auch in seiner Funktion als Chef des WordWideWeb-Konsoriums (W3C) als Verfechter einer <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Open_Data" target="_blank">Öffnung von Daten</a>. Der Guardian <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2010/jan/21/how-official-data-freed" target="_blank">notiert</a> dazu:</p>
<blockquote><p>Brown, seeking a technological initiative and seeing just the sort of  person who might know what it should be, said to Berners-Lee: &#8220;What&#8217;s  the most important technology right now? How should the UK make the best  use of the internet?&#8221;</p>
<p>To which the invigorated Berners-Lee  replied: &#8220;Just put all the government&#8217;s data on it.&#8221;</p>
<p>To his  surprise, Brown simply said &#8220;OK, let&#8217;s do it.&#8221;</p>
<p>Berners-Lee now  says: &#8220;I was so much more used to hearing &#8216;no&#8217; from government that it  was a big shock.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und so ging es nur noch ums Wann, nicht mehr ums Ob &#8230;</p>
<h3>Politik lebt von Polemik</h3>
<p>Die politische Kultur Österreichs &#8211; und nicht nur Kärntens &#8211; ist an einem erschreckenden Tiefpunkt. Getrieben von einem immer unerträglich werdendenen dritten Lager verlassen sowohl SPÖ wie ÖVP zusehends den Boden christlichsozialer bzw. sozialdemokratischer Ideologien. Was zählt, ist die schnelle Polemik und es nach Möglichkeit möglichst allen möglichst schnell recht zu machen. <a href="http://www.misik.at/">Robert Misik</a> vom Standard fasst das in <a href="http://derstandard.at/1263705857989/Videocast-von-Robert-Misik---Folge-113-Warum-ist-unsere-Politik-eigentlich-so-besonders-vertrottelt" target="_blank">seinem jüngsten Video</a> sehr gut zusammen.</p>
<p>Neben der Menschlichkeit bleiben dabei Argumente in der österreichischen Innenpolitik gänzlich auf der Strecke. Polemik und sachliche Diskussion passen nicht zusammen. Wenn allerdings alle Daten für jeden ständig und überall greifbar sind, müssen Politiker (zumindest tehoretisch) damit rechnen, dass der andere informiert sein könnte.</p>
<p>Eine schnelle Hetze gegen Ausländer ist dann ebenso wenig drinnen wie ein knappes Schein-Argument für oder gegen Ortstafeln oder die Lüge nach den Folgekosten eines Großprojekts.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Aufzuhalten ist der Trend ohnehin nicht und so werden irgendwann auch die Regierungen Kärntens und Österreichs einmal &#8220;offen&#8221;. Unsere Angestellten haben die Möglichkeit: Je schneller sie uns unsere Daten geben, umso rascher sind sie den Ruf der Vertuscher und Verheimlicher los.</p>
<p>Irgendwann wird der Druck auf die Politik zur Abschaffung des Amtsgeheimnisses so groß sein, dass sie ohnehin nicht mehr können.</p>
<p>Danke Großbritannien! Danke Guardian! Danke Sir Tim Berlners-Lee und Danke Gordon Brown!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Cool Britannia &#8211; Rule Britannia!</strong></p>
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		<title>Mehr Interesse an Politik!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 17:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bekam heute eine Empfehlung für ein YouTube-Video, das ich unbedingt auch hier zeigen will. Es zeigt Interviews im Rahmen einer so genannten Tea Party Protests 2009. Auch wenn Wikipedia von einer Reihe von &#8220;grassroots protests&#8221; schreibt, wird beim Video schnell offensichtlich, dass die Veranstaltungen von Republikanern gesteuert wurden. Die einzelnen Teilnehmer wussten oft gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bekam heute eine Empfehlung für ein YouTube-Video, das ich unbedingt auch hier zeigen will. Es zeigt Interviews im Rahmen einer so genannten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tea_Party_protests,_2009" target="_blank">Tea Party Protests 2009</a>. Auch wenn Wikipedia von einer Reihe von &#8220;grassroots protests&#8221; schreibt, wird beim Video schnell offensichtlich, dass die Veranstaltungen von Republikanern gesteuert wurden.</p>
<p>Die einzelnen Teilnehmer wussten oft gar nicht warum, weshalb und gegen was eigentlich sie denn demonstrierten. Zudem ist erschreckend, wie viele offensichtliche Unwahrheiten dabei skandiert werden. Das Video zeigt eindrucksvoll, wie einfach Leute manipuliert werden können. Es zeigt, dass bald jemand ein Palakat hochhalten kann &#8211; um es aber zu verstehen, braucht es wohl mehr als Füllmasse zwischen rechtem und linkem Ohr.</p>
<p><object width="660" height="391"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/lUPMjC9mq5Y&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999&#038;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/lUPMjC9mq5Y&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999&#038;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="660" height="391"></embed></object></p>
<p>Was sagt uns dieses Video? Politische Bildung und ein Grundinteresse für Politik sind unendlich wichtig für die Zukunft dieses Landes. Speziell in Kärnten. Erst, wenn junge Kärntnerinnen und Kärntner den Wert von Demokratie schätzen lernen, wird diese dauerhaft überleben können.</p>
<h3>Mit OpenGov wäre das unmöglich</h3>
<p>Und noch etwas zeigt das: Mit OpenGovernment wäre dies nicht so einfach möglich. Regieren Fakten die politische Diskussion, hat Polemik keine Chance.</p>
<p>Warum? In einer Welt wo alle relevanten Daten und Fakten in Echtzeit erzeugt und grefibar sind, kann während eines Gesprächs auf Tastendruck dessen Inhalt verifiziert werden &#8230; Wäre da irgendeine (Not-)lüge oder faule Argumentation möglich?</p>
<p>Lasst uns Fakten und nicht die Polemik regieren!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>OpenGov-Video vom WebMontag</title>
		<link>http://www.k2020.at/2009/03/28/opengov-video-vom-webmontag/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 12:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Webmontag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k2020.at/?p=86</guid>
		<description><![CDATA[Riesen-Dank an @gutsyheron, der den ersten Teil vom WebMontag mitfilmte und online stellte. 14 Minuten, die interessant sein werden &#8230; Demnächst startet auch noch ein Wiki zu diesem Blog &#8211; Danke an @stefan2904, der ihn aufsetzt und @gutsyheron für ein Serverplatzerl! Was wird es auf data.k2020.at geben? Datensammlungen und Links dazu. Aber mehr dazu ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Riesen-Dank an <a href="http://twitter.com/gutsyheron" target="_blank">@gutsyheron</a>, der den ersten Teil vom WebMontag mitfilmte und online stellte. 14 Minuten, die interessant sein werden &#8230;</p>
<p><object width="540" height="304"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3876335&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3876335&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="540" height="304"></embed></object></p>
<p>Demnächst startet auch noch ein Wiki zu diesem Blog &#8211; Danke an <a href="http://twitter.com/stefan2904" target="_self">@stefan2904</a>, der ihn aufsetzt und <a href="http://twitter.com/gutsyheron" target="_blank">@gutsyheron</a> für ein Serverplatzerl! Was wird es auf <a href="http://data.k2020.at" target="_blank">data.k2020.at</a> geben? Datensammlungen und Links dazu. Aber mehr dazu ein andermal!</p>
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<p><small>(cc)  2009 Georg Holzer/K2020.at. Sie dürfen diesen Beitrag beliebig wiederverwenden. Einzige Voraussetzung: Quellen-Angabe.
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		</item>
		<item>
		<title>Wozu Daten gut sein können</title>
		<link>http://www.k2020.at/2009/03/24/wozu-daten-gut-sein-knnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 21:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend fand der WebMontag zum Thema OpenGovernment statt. Wir haben drüber geredet, warum es notwendig ist, dass die öffentliche Hand Daten nach gewissen Prinzipien veröffentlicht. Wir haben auch darüber gesprochen, welche Daten nötig wären und was es schon gibt. Ein angesprochenes Problem war die Visualisierung dieser Daten. Gerhard hat dabei Gapminder und ein legendäres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend fand der WebMontag zum Thema OpenGovernment statt. Wir haben drüber geredet, warum es notwendig ist, dass die öffentliche Hand Daten nach <a href="http://www.k2020.at/2009/03/14/open-government-data-principles/" target="_blank">gewissen Prinzipien</a> veröffentlicht. Wir haben auch darüber gesprochen, welche Daten nötig wären und was es schon gibt.</p>
<p>Ein angesprochenes Problem war die Visualisierung dieser Daten. Gerhard hat dabei <a href="http://www.gapminder.org" target="_blank">Gapminder</a> und ein legendäres <a href="http://www.ted.com" target="_blank">TED</a>-Video des Schwedischen Gesundheitsökonoms Hans Rosling angesprochen.</p>
<p align="center"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="334" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/embed/HansRosling_2006-embed_high.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/HansRosling-2006.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=320&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=92" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="334" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/embed/HansRosling_2006-embed_high.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/HansRosling-2006.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=320&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=92" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das hat mich auf eine Idee gebracht: Man müsste Hans Rosling ein E-Mail schreiben und ihn fragen, ob man die Gapminder-Software nutzen könnte. Doch es ist viel einfacher als ich dachte! Google Docs unterstützt von sich aus Motion Charts und zwar nach dem komplett gleichen Prinzip wie Gapminder!</p>
<p>Wie das geht, werde ich <span style="text-decoration: line-through;">heute</span> demnächst noch auf meinem Blog (<a href="http://www.georgholzer.at">www.georgholzer.at</a>) posten. Hier nur einmal ein kleiner Vorgeschmack – allerdings mit wirren Datenkombinationen, die so noch wenig Sinn ergeben. Aber für mich zum Experimentieren hat’s gereicht.</p>
<p>Die Grundidee jeder guten Visualisierung ist die Abbildung einer Zeitreihe in Verbindung mit Vergleichsdaten (andere Bundesländer). Das Flash-Meisterwerk von Google Docs ist manchmal allerdings noch ein wenig buggy, aber auch das wird noch. Enjoy!</p>
<p align="center"><script src="http://spreadsheets.google.com/gpub?url=http%3A%2F%2Foj0ijfii34kccq3ioto7mdspc7r2s7o9.spreadsheets.gmodules.com%2Fgadgets%2Fifr%3Fup__table_query_url%3Dhttp%253A%252F%252Fspreadsheets.google.com%252Ftq%253Frange%253DA1%25253AF127%2526headers%253D-1%2526gid%253D0%2526key%253Dpgf4Lw9c1JAyAiH5gWBZMAA%2526pub%253D1%26up_title%3DVergleich%2520d%2520Bundesl%26up_state%3D%26up__table_query_refresh_interval%3D300%26url%3Dhttp%253A%252F%252Fwww.google.com%252Fig%252Fmodules%252Fmotionchart.xml&amp;height=530&amp;width=530"></script></p>
<p>Der Anfang ist gemacht – jetzt fehlen nur noch die Daten. Demnächst gibt’s auf <a href="http://data.k2020.at">http://data.k2020.at</a> (noch nicht online) einen Wiki, wo solche Daten gesammelt werden können. Aber jetzt muss ich einmal arbeiten. Die nächsten Tage und Wochen werden ganz schön stressig …</p>
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		<item>
		<title>Open Government Data Principles</title>
		<link>http://www.k2020.at/2009/03/14/open-government-data-principles/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 10:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[lessig]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier nur ein ganz kurzes Video über Open Government Data Principles von Prof. Lawrance Lessig von der Stanford University. Daten sind der Anfang von allem. Daten sind der Nukleus aus dem OpenGov besteht. Hier darf es von Anfang an keine Verständnis-Probleme oder Kompromisse geben! Was wären dieses Prinzipien? Öffentliche Daten sollen als offen angesehen werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nur ein ganz kurzes Video über Open Government Data Principles von <a href="http://www.lessig.org" target="_blank">Prof. Lawrance Lessig</a> von der Stanford University. Daten sind der Anfang von allem. Daten sind der Nukleus aus dem OpenGov besteht. Hier darf es von Anfang an keine Verständnis-Probleme oder Kompromisse geben!</p>
<p style="text-align: center;"><object style="width: 625px; height: 375px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="625" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AmlzW980i5A" /><embed style="width: 625px; height: 375px;" type="application/x-shockwave-flash" width="625" height="375" src="http://www.youtube.com/v/AmlzW980i5A"></embed></object></p>
<h3>Was wären dieses Prinzipien?</h3>
<p>Öffentliche Daten sollen als offen angesehen werden und nach <a href="http://wiki.lessig.org/OpenGov" target="_blank">diesen Richtlinien</a> veröffentlicht werden (jeweils Links zu weiteren Erklärungen). Wenn im weiteren von Daten gesprochen wird, so sind damit stets öffentliche Daten gemeint:</p>
<ol>
<li><strong>Vollständig:</strong><br />
<em>Alle öffentlichen Daten sind zugänglich zu machen. Öffentliche Daten sind Daten, die nicht verschwiegen, geheimgehalten oder nur priviligiert zugänglich gemacht werden dürfen.</em></li>
<li><strong>Primärdaten:</strong><br />
<em>Öffentliche </em><em>Daten mssen an Originalquellen erhoben und mit dem höchsten Detailgrad und nicht in aggregierter oder veränderter Form veröffentlicht werden<br />
</em></li>
<li><strong>Zeitgerecht:</strong><em><br />
</em><em>Öffentliche </em><em>Daten müssen so rasch als möglich zugänglich gemacht werden, um ihren einen höchstmöglichen Wert darzustellen.</em></li>
<li><strong>Zugänglichkeit:</strong><br />
<em>Öffentliche </em><em>Daten sind einem so breit wie möglichen Benutzerkreis für so weit gefasste Anwendungszwecke zuzuführen.</em></li>
<li><strong>Maschinell verarbeitbar:</strong><em><br />
</em><em>Öffentliche </em><em>Daten sind in einer Struktur anzubieten, die eine automatisierte Verarbeitung erlaubt.</em></li>
<li><strong>Nicht-diskriminierend:</strong><em><br />
</em><em>Öffentliche </em><em>Daten sind jedem zugänglich gemacht zu werden &#8211; es darf keinen Registrierungsprozess geben.</em></li>
<li><strong>Nich proprietär</strong><em><strong>:</strong><br />
</em><em>Öffentliche </em><em>Daten sind in einem Format zugänglich zu machen, über das niemand exklusive Kontrolle hat.</em></li>
<li><strong>Lizenzfrei:</strong><br />
<em>Öffentliche </em><em>Daten dürfen nicht mit Copyrights, Patenten, Namensrechten zu versehen und dürfen einem Betriebsgeheimnis unterliegen. Dies darf ausschließlich zur Wahrung von Persönlichkeitsrechten oder Sicherheitsbedürfnissen gestattet sein.</em></li>
</ol>
<p>Und hier noch eine schnelle Präsentation zum Thema, die ich bereits vor gut zwei Jahren gesehen habe und mich überhaupt auf das Thema gebracht hat:</p>
<div id="__ss_209864" style="text-align: center; width: 425px;"><object style="margin: 0px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=opengov-and-opendata-1198264740947636-4&amp;stripped_title=opengov-and-opendata" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin: 0px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=opengov-and-opendata-1198264740947636-4&amp;stripped_title=opengov-and-opendata" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p>Dieses &#8211; nur ganz kurz angeschnittene &#8211; Thema wird Kern dieses Blogs sein und viel mehr in diese Richtung wird noch folgen. Wenn man sich <strong>sogar in Sewastopol</strong> (keine Abwertung) damit beschäftigt, wird es auch in Kärnten höchste Zeit, oder?</p>
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